Für immer verloren

Sicherlich sind sehr viele alte Gebäude verfallen, abgerissen oder zu Unkenntlichkeit umgebaut worden.
Die "Alten" im Dorf können sich an einige erinnern, für uns Jüngere bleiben nur noch die Bilder.
Am Ortanfang liegen die Überreste des Sägewerkes.....


 

Leider scheinen keine Bilder des Sägewerkes gemacht worden zu sein zumindest blieben meine Anfragen an verschiedenen Stellen erfolglos.
Falls Sie eines besitzen sollten oder nähere Info´s hätten und es mir zur Verfügung  stellen würden, wäre ich sehr dankbar dafür.
Hier das Wenige, was ich in Erfahrung bringen konnte:
Das Fürther Sägewerk stand in Besitz einer der Söhne der Familie Recktenwald und war nur eine sehr kurze Zeit in Betrieb.

Nachdem er aus dem Krieg nicht mehr heimkam, wurde es noch zeitweilig vom Bruder Ernst Brill betrieben, welcher jedoch eine Lehre als Müller begann.
Nun war niemnd mehr da, der es betreiben konnte und somit verfiel es.

Angetrieben wurde das Sägeblatt mit einem 28er Güldener Dieselmotor, die Durchmesser der zu schneidenden Stämme betrug maximal 80 cm.
(80er Vollgatter, horizontale Schnittweise, die Maschinen wurden damals gebraucht angeschafft)




Weiter in Richtung Hangard sind keinerlei Zeugnisse der "Brille Miehl" mehr zu sehen.
In einem Gespräch erzählte ein Schwiegersohn der Familie Recktenwald, mittlerweile auch schon hoch in den achzigern, welch ein fleißiger Mann der Müller gewesen wäre.
Da die Mühle nicht an das Stromnetz angeschlossen war, sondern sich per Wasserkraft mit Energie versorgte, war es besonders in den Wintermonaten lange dunkel.
Was soll man da machen ?
Also sorgte besagter für Nachwuchs.
Mit 3 Ehefrauen zeugte er sage und schreibe 20 Kinder.

Ende der 70iger Jahre wurde sie wegen eines geplanten Staubeckens abgerissen.
Hier war das Gebäude bereits im Stadium des Verfalls.




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