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Auf großer Fahrt.....



Um meine "Sammlung außergewöhnlicher Blutlinien" zu erweitern, machte ich mich vor einigen Monaten auf die Suche nach entsprechenden Würfen.
Eigentlich sollte es eine Hündin aus Brasilien sein, jedoch sind die Einfuhrbedingungen dermaßen erschwert worden (Titerbestimmung, Wartezeit von 3 Monaten), dass ich wieder davon abgesehn hatte.
Ich beschloss, meine Forschungen auf Länder zu beschränken, die ich mit dem Auto erreichen konnte.
Aber wo waren interessante Linien ?
Deutschland, Österreich, Tscheschei, Polen... entweder uninteressant (für mich) oder hatte ich schon.
Gleichzeitig wollte ich möglichst einen FCI registrierten Hund, damit die Ahnentafeln hier in Deutschland nicht leer sein würden.
Auf den schwedischen Webseiten mußte ich feststellen, dass immer mehr Züchter auf deutsches Blut zurückgreifen, um die Farbe ihrer Hunde zu verbessern.
Einerseits verständlich, andererseits auch schade.
Also nahm ich ins Blaue hinein Kontakt mit einem Züchter auf und fragte nach seinen Wurfplänen.
Die angeschriebene Züchterin schrieb zurück, sie hätte zwar keine Welpen, empfahl mir wiederum aber eine Bekannte, die noch eine Hündin im abgabefähigen Alter hatte. Mit nicht allzuviel Farbe....
Das kam nun etwas plötzlich, denn meine Pläne waren dahingehend, einen Welpen mit einem Sommerurlaub dort zu verbinden....
Aber so eine Gelegenheit sollte man am Schopfe packen und so disponierte ich kurzfristig um...
Geplant war es außerdem, mit einem kleinen Flieger dorthinzukommen, alles war organisiert aber das Wetter war zu den entsprechenden Terminen einfach zu unbeständig, um einen Flug zu wagen.
Als mir der Pilot dann Donnerstag absagen mußte (viele Grüße, Herr Stuhlsatz ;-), wollte ich dann mit dem Auto loszuckeln. Das wiederum brachte mir ein Veto meines Göttergatten ein, der befürchtete, ich würde um die Ecke gebracht werden und niemand würde ihm dann sein Abendbrot schmieren...
Ehrlicherweise hatte ich nicht wirklich Lust, 3000 km in 3-4 Tagen zurückzulegen und so fiel mir als Alternative die Bahn ein.
Tatsächlich konnte ich noch Donnerstagsnachts alles abklären und nach 5 unruhigen Stunden Schlaf startete ich Freitagmorgen, 6.45 Uhr im Homburg meine große Reise.


Die Fahrt beginnt.....