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Warum Fremdblut ?



Ich möchte hier den Interessierten der Rasse einmal vor Augen zu halten, warum ich das Hinzunehmen von Fremdblut so wichtig finde.

Mittlerweile habe ich es aufgegeben, darüber zu predigen, soll doch jeder das machen, was er für richtig hält.
Einerseits sage ich mir, dass einige irgendwann einmal auf meine Linien zurückgreifen werden, weil die "alten Linien" einfach "fertig" sind, anderseits werden bis dahin noch viele kranke Hunde zur Welt kommen bzw eines allzufrühen Todes sterben....

Dass vor etwa 30 Jahren die Zucht mit nur wenigen Hunden in Deutschland wieder aufgenommen wurde, ist sicherlich den meisten bekannt.
Inwieweit die meisten Hunde miteinander verwandt sind, ist aber anhand der oft nur 4 Generationen umfassenden Ahnentafel - besonders für den Anfänger - kaum ersichtlich.
Nachdem ich mit einem Teil meiner Nachzucht nicht immer zufrieden war (unbegründete Ängstlichkeit, Schiefhals), und ich mich mit meiner ersten Nachzuchthündein nach einem entsprechendem Rüden umschaute, stand fest, dass er nicht aus rein-deutscher Zucht sein würde.
Nothern Wulf vd Hohensyburg brachte mir hervorragende IK und AVK-Werte sowie temperamentvolle und wesensfeste Welpen.

Bild 1: Spike, Kimba, Savannah, Delphine, Angel
Bild 2: Spike, hinten Angel, vorne Savannah

Der 2. Wurf führte uns nach Österreich, der Heimat des Importrüden "Polarbearas Kay Buddy". Er ist vom Typ her nicht unbedingt der Showgewinner, was für mich aber total zweitrangig war.
Er wies zu meiner Hündin keinerlei Verwandschaft auf und die Welpen waren - mit Verlaub gesagt - mehr als temperamentvoll.
Täglich sah man mich mit irgendeinem Werkzeug übers Gelände laufen, weil die Horde etwas zerlegt, ausgebuddelt, zerfressen oder sonstwie ruiniert hatte.
Von eingen habe ich mittlerweile schon Bilder erhalten oder sie in Natura gesehen.
Vom Typ her sind sie überwiegend nach ihrer Mutter gekommen von Papa bekamen sie - leider - etwas heftig Wildfärbung und helle Augen.
Spikes Nachzucht, erst 8 Wochen alt, lässt schon erkennen, in welche Richtung sich das Wesen und Temperament bewegt.
Um sich einmal eine Vorstellung machen zu können, habe ich anhand Astas Ahnentafel das "mehrfache" Vorhandensein einiger Anfangshunde bis zur 8.Generation veranschaulicht.
Die Verpaarung Asta x Nero und Asta x Jack habe ich nur vom Programm ausrechnen lassen.
Die Werte irritieren etwas, denn die unteren sind die AT der Welpen. (Asta´s 28 Lucy´s Broncos sind weiterhin vorhanden, nur in Generation 9 gerutscht)
Man muß sich vor Augen führen, dass natürlich auch die Eltern dieser Hunde wiederum in vielfacher Weise auftreten.

Verpaarung
Berechnet auf
5 Generationen
Champion Kron Sherman´s Wes Greif, Gail Diana,
Astor, Angie, Anka (Vollgeschwister)
Lucy Bronco Edlu Mibach
Asta
AVK:88
IK:1,56
7 11 28
Asta x Nero
AVK:95
IK:0
15 20 23
Asta x Jack
AVK:96
IK:0
10 14 22
Asta x Spike
AVK: 95
IK: 0
7 9 10


Es kann mir einer erzählen was er will, mit etwas normalem Menschenverstand muß man doch sagen, dass dies nicht gesund sein kann !
Asta hat für deutsche Verhältnisse noch eine sehr gute "Ahnenmischung", es gibt Ergebnisse, die lassen einen die Fußnägel hochrollen.